OPEN CALL EXPLORE DANCE POP UP-PRODUKTION

explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum
sucht eine mobile Pop Up Neuproduktion für Grundschule mit Premiere im Herbst/Winter 2026/2027 in Hamburg

Bewerbungsschluss: Sonntag, 26. April 2026

Aufruf an Choreograph*innen mit Arbeitsschwerpunkt in Hamburg, Dresden, München, Potsdam, Frankfurt am Main oder Stralsund:

Pop Up Neuproduktion in Hamburg:

Mobile Pop Up Tanzproduktionen für junges Publikum sind technisch unaufwendig, tourfähig und flexibel konzipiert. Sie können in unterschiedlichen Räumen gezeigt werden – z. B. in Klassenräumen, Turnhallen, Stadtteilzentren oder im öffentlichen Raum. So ermöglichen sie Kindern und Jugendlichen auch außerhalb großer Städte, Tanz als Kunstform zu erleben. Pop Ups haben eine Dauer von 30-40 Minuten und sind speziell auf ein junges Publikum sowie auf Aufführungen im schulischen Kontext abgestimmt. Ein wichtiger Bestandteil ist der Austausch mit der Zielgruppe: bereits während der Entwicklung der Produktion arbeiten die Künstler*innen eng mit jungen Menschen zusammen. Deshalb legt der Call besonderen Wert darauf, dass die Zielgruppe aktiv einbezogen wird. Außerdem wird ein Vermittlungsformat – wie zum Beispiel ein Workshop, ein Nachgespräch oder eine andere Form des Austauschs – von Anfang an mitgedacht. Dieses findet im Anschluss an die Aufführungen statt.

explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum ist ein Produktions- und Touringnetzwerk von fabrik moves (Potsdam), Fokus Tanz München, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste (Dresden), perform[d]ance (Stralsund), Künstler*innenhaus Mousonturm (Frankfurt am Main) und K3 | Tanzplan Hamburg. In den vergangenen 8 Jahren entstanden 37 Produktionen für junges Publikum mit insgesamt über 650 Aufführungen.
Mehr Infos zu explore dance unter: www.explore-dance.de

Produktionsbedingungen:

  • adressiert ist der Aufruf an erfahrene Choreograph*innen aller aktuellen Tanzformen (insbesondere auch Urban Styles), die in einem der sechs oben genannten Orte leben und/oder arbeiten und mit Hamburger Tänzer*innen die Produktion erarbeiten. Die Choreograph*innen sollten nicht vorwiegend für junges Publikum produzieren
  • die Produktion wird mit einem professionellen, künstlerischen Team entwickelt, richtet sich an junges Publikum in der Grundschule
  • kurzer Auf- und Abbau, der ohne technischen Support möglich sein soll
  • minimale Ausstattung, die einfach transportierbar ist
  • Bereitschaft, in unterschiedlichen räumlichen Situationen und im Zeitrahmen des Schulalltages aufzuführen (z.B. Turnhalle, Schulaula, Galerie, Theatersaal)
  • Produktionszeitraum: Herbst 2026 oder Winter 2026/2027
  • das künstlerische Team besteht aus maximal 4 Personen, das für die Vorstellung benötigte Team soll wegen des regionalen Tourings in Hamburg wohnen
  • der Produktionszeitraum beträgt 5-6 Wochen, bestehend aus 1 Woche künstlerischer Recherche für Choreograph*in und 1 weitere Person in Form von Workshops in einer Schule + 5 Wochen Probezeit für das gesamte Team
  • die Proben finden in Hamburg statt
  • das Touring ist für jeweils 3 Personen der Produktion geplant und findet 2027 statt.
  • Mindestens 4 Aufführungen im regionalen Kontext sind finanziell vorgesehen, darüber hinaus bemühen wir uns um weitere Aufführungen vor Ort sowie um Tourtermine innerhalb des Netzwerkes.
  • der Entstehungsprozess wird durch Probenbesuche der Zielgruppe bzw. Probenphasen in Schulen begleitet

  • Produktionsbudget:
    Probenhonorare für bis zu 4 Personen: 2 Beteiligte x 6 Wochen, 2 Beteiligte x 5 Wochen
    Materialkosten €2000 (Ausstattung/Kostüm; ggf. technische Zusatzkosten)
    Transportkosten zu den jeweiligen Spielorten
    die Aufführungen werden extra vergütet
    die Honorare orientieren sich an den Empfehlungen des BFDK

Bewerbung
Hinweis: Da die Einreichung von Kindern und Jugendlichen gesichtet wird, bitten wir darum, deutsche Sprache zu verwenden (auch in Form von Untertiteln möglich). Für die eigentliche künstlerische Arbeit ist die deutsche Sprache jedoch keine Voraussetzung.

● Ein bis max. vierminütiges Video, das folgende Fragen beantwortet:
- Wer bist du und wie bist du zum Tanz/ Choreographieren gekommen?
- Was zeichnet deine künstlerische Arbeit aus?
- Was interessiert dich an dem Feld Tanz für junges Publikum? Hast du schon Erfahrungen im Tanz für junges Publikum?
- Zu welchem Thema möchtest du gern arbeiten und warum?
- Mit welcher Altersgruppe in der Grundschule möchtest du arbeiten?
- Was würdest du durch/mit der Altersgruppe in einer Recherchewoche gern erfahren oder erforschen? Wie würdest du die künstlerische Recherchewoche in einer Schule gestalten, um anschließend ein konkretes Konzept für dein Konzept/Stück/Idee auszuarbeiten?
● Ein Dokument mit Kurz-Biografie, dem Videolink zum Bewerbungsvideo, Videolinks vorangegangener Arbeiten (vollständige Produktionen, keine Trailer!) sowie Kurz-Biografien von Mitwirkenden (soweit bereits bekannt)
Einsendeschluss: Sonntag, 25. April 2026 an: uta.meyer[at]kampnagel.de
● Entscheidung: Mitte Mai 2026 durch ein beratendes Fachgremium und das explore-dance Projektteam

Uns ist die Repräsentanz der kulturellen Vielfalt unserer Gesellschaft an einem Ort wie K3 wichtig. Ausdrücklich für alle Ausschreibungen erwünscht sind Projekteinreichungen von Menschen, die Diskriminierungserfahrungen machen, die sich z.B. als Menschen mit Behinderung, taube Menschen, Schwarze Deutsche, Person of Color, Sinti*zze und Rom*nja, jüdisch, muslimisch und/oder Geflüchtete bezeichnen sowie Personen mit familiärer Migrations- oder Fluchtgeschichte.


Erreichbarkeit:
Fragen zur Ausschreibung können telefonisch unter 040/270 949 52 gestellt oder auch per E-Mail an uta.meyer[at]kampnagel.de (Projektleitung explore dance in Hamburg) gesendet werden.

Infozooms: Am Mittwoch, 15.05. um 14:00 Uhr und Freitag, 17.05. um 11:00 Uhr finden Infozooms statt. Anmeldung bis einem Tag vor dem Zoom bitte an uta.meyer[at]kampnagel.de


explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum ist ein Zusammenschluss von fabrik (moves) Potsdam, Fokus Tanz München, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, K3 | Tanzplan Hamburg, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt/Main und Perform[d]ance Stralsund.
Die Netzwerkpartner*innen werden jeweils lokal finanziert durch die beteiligten Kommunen, Länder und Stiftungen.

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PROBEBÜHNE EINS FÜR CHOREOGRAPH*INNEN

Probebühne Eins ist ein Werkstatt-Format für Tanz und Choreographie, bei dem kurze Experimente oder Ausschnitte aus Proben gezeigt werden. Zweimal pro Spielzeit werden unterschiedliche Arbeitsansätze gezeigt, um sich gemeinsam dazu auszutauschen.

 

Die Probebühne Eins richtet sich ausschließlich an Hamburger Choreograph*innen. Die Dauer der Präsentationen sollte zehn Minuten nicht überschreiten. Es können keine Honorare bezahlt oder andere Kosten übernommen werden.

Das festgelegte technische Setting des Werkstattformats Probebühne Eins ist NICHT erweiterbar und besteht aus: schwarzer Bühnenboden, weißes Grundlicht, Tonzuspielung über Laptop/Handy, sowie zwei kabellosen Mikrofonen.

Die nächste Probebühne Eins findet am 28. Januar 2026 statt.

Bewerbung formlos als kurze Beschreibung des aktuellen Projektes sowie des Vorhabens auf der Bühne bis 05. Januar an tanzplan@kampnagel.de.

 

 

 

PRAKTIKUM (Vollzeit) im Bereich Organisation und Kommunikation

Bei K3 bieten wir regelmäßig Praktika im Bereich Organisation und Kommunikation an. Als Praktikant*in hat man die Möglichkeit, vielfältige zeitgenössische Tanz-, Theater- und Performanceproduktionen am K3 und auf Kampnagel zu besuchen. Bevorzugt vergeben wir Praktikumsplätze an Studierende, die im Rahmen ihres Studiums ein Pflichtpraktikum absolvieren müssen. Das Praktikum wird monatlich mit einer Aufwandsentschädigung vergütet.

Hinweis: Alle Praktikumsplätze für die Spielzeit 2025/2026 sind bereits vergeben. Initiativbewerbungen für spätere Zeiträume nehmen wir ab Mai 2026 gerne entgegen.

K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg ist ein international agierendes Kompetenzzentrum für zeitgenössischen Tanz, Choreographie, künstlerische Forschung und Tanzvermittlung. Eingebunden in die Organisationsstruktur Kampnagels arbeitet es unter eigener künstlerischer Leitung. Das Programm des Zentrums umfasst Residenz- und Arbeitsformate für Choreograph*innen, Qualifizierungsangebote für Tanzschaffende sowie ein umfassendes Programm im Bereich Tanzvermittlung: www.k3-hamburg.de

Aufgaben: Unterstützung und Assistenz bei der Betreuung von Residenzformaten, Probenprozessen und Veranstaltungen; Mitwirken in der Organisation, Planung und Durchführung von (Online-) Veranstaltungen (Trainings, Kurse, Workshops, Vermittlungsangebote, Aufführungen, etc.);

Mitwirken im Bereich Kommunikation (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, digitale Kommunikation); Kennenlernen von Arbeitsabläufen; administrative Tätigkeiten; Recherche sowie weitere Aufgaben im Zusammenhang mit dem Programm von K3 | Tanzplan Hamburg

Voraussetzungen: Erste praktische Erfahrungen im Kulturbereich und/oder Studium im Bereich Tanz, Choreographie, Performance, Theater-, Geistes-, Kulturwissenschaft oder Kulturmanagement; Interesse an zeitgenössischen Tanz- und Theaterentwicklungen; gute Englischkenntnisse; gute Computerkenntnisse; Fähigkeit zu eigenständigem Arbeiten

Zeitraum: die Dauer des Praktikums soll mindestens 6 Wochen und kann maximal 12 Wochen betragen. Das Praktikum wird monatlich mit einer Aufwandsentschädigung vergütet. Als Praktikant*in hat man die Möglichkeit, vielfältige zeitgenössische Tanz-, Theater- und Performanceproduktionen am K3 und auf Kampnagel zu besuchen. Wir freuen uns über Initiativbewerbungen.

Bewerbungen sollten einen Lebenslauf, ein kurzes Motivationsschreiben sowie der Nachweis eines Studiums oder der Beruflichen Umorientierung beinhalten.

Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbung ausschließlich per E-Mail und in einem einzigen PDF-Dokument an: tanzplan@kampnagel.de 

Uns ist die Repräsentanz der kulturellen Vielfalt unserer Gesellschaft an einem Ort wie K3 wichtig. Ausdrücklich für alle Ausschreibungen erwünscht sind Bewerbungen von Menschen, die Diskriminierungserfahrungen machen, die sich z.B. als Schwarze Deutsche, Person of Color, Sinti*zze und Rom*nja, jüdisch, muslimisch und/oder Geflüchtete bezeichnen sowie Personen mit familiärer Migrations- oder Fluchtgeschichte. Wir fördern die berufliche Gleichstellung von Menschen aller Geschlechter sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Wir weisen darauf hin, dass die Büros aus baulichen Gründen zurzeit noch nicht barrierefrei sind.