Inka Romani
EL DEMONIO DEL CUERPO
Ein Dämon, der die Körper tausender Frauen bewohnt. Eine Diktatur, die versucht, ihn durch wiederholte Bewegungen und Gymnastik zu zähmen. Die Sección Femenina war die Frauenorganisation während der faschistischen Diktatur in Spanien (1939–1975). Sie war für die Kontrolle des Lebens der Frauen zuständig und organisierte auch den Frauensport und die Folklore. In ihrem Projekt El demonio del cuerpo greift Inka Romani auf das Archiv dieser Zeit zurück, um eine dokumentarische Choreographie über Erinnerung, Zensur und die Gewalt gegen Frauen und queere Körper zu schaffen. Mit Aufnahmen von Massenbewegungen dekonstruiert sie Mechanismen der Kontrolle, Empowerment durch Sport und durch Bewegung ausgeübte Dominanz.
Choreographie, Tanz: Inka Romani
Co-Choreographie, Tanz: Andrea El Ameri, Venetsiana Kalampaliki
Kostüm: Teresa Juan
Bühnenbild: Reyes Pe
Musikkomposition: Andrea D'Arsié
Technischer Projektleiter, Lichtdesign: Raul León (UPV)
Termine
Für
alle
Preis
15€ | 9€
Hinweise

Publikumsgespräch am 27. März im Anschluss an die Vorstellung.
Wo
Kampnagel - P1
Inka Romani
ist eine Choreographin aus Valencia, deren Arbeit Bewegung und künstlerische Forschung durch einen interdisziplinären Ansatz miteinander verbindet. Ihre Praxis untersucht die Schnittstelle zwischen Tradition, Folklore und zeitgenössischem Tanz und befasst sich mit Vorstellungen von Identität, Gemeinschaft und den Spannungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Inka hat einen Abschluss in Kommunikationswissenschaften von der Universität La Rioja und hat ihre Ausbildung am Centre National de Developpement Choregraphique de Toulouse fortgesetzt.
Während ihrer Residenz bei K3 setzt Inka ihre Recherche zu verkörperter Erinnerung, dokumentarischen Praktiken, historischem Trauma und kultureller Identität in postdiktatorischen Gesellschaften fort. Ihr Projekt bezieht sich auf das Regime der spanischen Diktatur (1939-1975) und die Gewalt, die Frauen und queeren Körpern angetan wurde. Ihre Arbeit unterstützt zeitgenössischen Initiativen, die ausgelöschte Kulturgeschichten zurückgewinnen und marginalisierte Narrative durch choreographische Praxis beleuchten wollen.
(Stand: 2025)