Inka Romani
ist eine Choreographin aus Valencia, deren Arbeit Bewegung und künstlerische Forschung durch einen interdisziplinären Ansatz miteinander verbindet. Ihre Praxis untersucht die Schnittstelle zwischen Tradition, Folklore und zeitgenössischem Tanz und befasst sich mit Vorstellungen von Identität, Gemeinschaft und den Spannungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Inka hat einen Abschluss in Kommunikationswissenschaften von der Universität La Rioja und hat ihre Ausbildung am Centre National de Developpement Choregraphique de Toulouse fortgesetzt.
Während ihrer Residenz bei K3 setzt Inka ihre Recherche zu verkörperter Erinnerung, dokumentarischen Praktiken, historischem Trauma und kultureller Identität in postdiktatorischen Gesellschaften fort. Ihr Projekt bezieht sich auf das Regime der spanischen Diktatur (1939-1975) und die Gewalt, die Frauen und queeren Körpern angetan wurde. Ihre Arbeit unterstützt zeitgenössischen Initiativen, die ausgelöschte Kulturgeschichten zurückgewinnen und marginalisierte Narrative durch choreographische Praxis beleuchten wollen.
(Stand: 2025)