Keyvisual
GITTA BARTHEL (HAMBURG)

INKLUSIVES PROJEKT
TANZ UND MUSIK

Das inklusive Projekt von barner 16 / Meine Damen und Herren und K3 unter der Leitung von Gitta Barthel geht in der Spielzeit 2016/17 in die nächste Phase. Dieses Angebot richtet sich an alle, die an einem Austausch zwischen Menschen mit und ohne Erfahrung im Tanz sowie mit und ohne Behinderung interessiert sind. Im Zentrum steht das Zusammenspiel zwischen Tanz und Musik: Die Teilnehmenden experimentieren mit Musiken verschiedener Herkünfte und Stile, tanzen zu neuen Songs der Band Station 17 und erforschen, wie Bewegung und Sound einander ergänzen und kontrastieren.
 
Offen für alle Interessierten | Keine Vorkenntnisse erforderlich |
Die Teilnahme ist kostenlos, Voraussetzung ist die regelmäßige Teilnahme.
 
Informationen und Anmeldung bis zum 06.09. unter: tanzplan2@kampnagel.de
 
09.09. - 20.07. | jeweils freitags | 11:30-13:00 | Medienbunker Feldstraße 66 | 2. Etage
 
Moritz Frischkorn (Hamburg)

performing citizenship 03
ON LOGISTICS AND CHOREGRAPHY – A RESEARCH INSTALLATION

In einer zweiwöchigen Forschungsinstallation untersucht Moritz Frischkorn das Verhältnis von Choreographie und Logistik und erprobt alternative körperliche Strategien der Bezugnahme auf logistische Bewegungen. Er richtet dafür einen fiktiven Container als Arbeitsraum ein, der zugleich zum Archiv seiner Recherche wird. Während des gesamten Zeitraums kann dort von jeweils 10 bis 20 Uhr gemeinsam mit ihm geforscht werden. Von seinen Forschungsergebnissen berichtet er täglich auf: www.choreologistics.com

 

Die Forschungsinstallation im Studio K33 ist vom 26. April bis zum 6. Mai 2017 täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Für einen Besuch wird um vorherige Anmeldung gebeten unter:
Kontakt-Formular der Website (https://choreologistics.com/contact/), per Email (moritzfrischkorn@yahoo.de) oder telefonisch (0163 4819593).
Weitere Informationen (auch zu Exkursionen) auf: www.choreologistics.com

26.04. - 06.05. | 10:00-20:00 | K33 | Eingang von der Kanalseite | Eintritt frei | Anmeldung erbeten
 
Graduiertenkolleg

performing citizenship 03 Artikulationen urbaner Bürger_innenschaft/en

Das dreijährige künstlerisch-wissenschaftliche Graduiertenkolleg Performing Citizenship wird getragen von einer Kooperation aus HafenCity Universität (Kultur der Metropole), Hochschule für Angewandte Wissenschaft (Department Design) und zwei forschungsorientierten kulturellen Institutionen, dem Forschungstheater/FUNDUS THEATER und K3.
Thematisch greift das Kolleg ein äußerst aktuelles Thema auf: In Städten des 21. Jahrhunderts entwickelt sich eine neue Form der Bürgerschaft, die sich selbstbestimmt – und oft in kreativen Formaten – organisiert, um ihr Zusammenleben nicht nur auszuhandeln, sondern auch konkret zu gestalten. Performing Citizenship erforscht die Artikulationen dieser neuen urbanen Bürgerschaft, die ihre Lust und ihr Recht auf Mitbestimmung praktisch und mit performativen Mitteln umsetzt.
Da künstlerische Praktiken einen wichtigen Stellenwert in diesen Kontexten einnehmen, ist das Kolleg methodisch als künstlerisch-wissenschaftliche Kooperation angelegt. Im Zeitraum vom 02. bis 12. Mai präsentieren die Doktorand*innen des Kollegs zum zweiten Mal ihre künstlerischen Forschungsprojekte am Fundus Theater, an der HCU und am K3. Mit Moritz Frischkorn, Thari Jungen und Antje Velsinger sind drei der acht Projekte am K3 zu sehen.
 
Detailliertes Programm und Ticket-/Anmeldeinformationen ab April unter: www.performingcitizenship.de 

 

Das Graduiertenkolleg wird gefördert durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hamburg.

 

02.05. - 12.05.
 
ANTJE VELSINGER (HAMBURG)

performing citizenship 03
LET’S FACE IT!

Let’s face it! – alle werden überwacht. Doch wie mit der alltäglichen Überwachung durch Videokameras oder Gesichtserkennungssoftware umgehen? Braucht es einen Körper ohne Gesicht – oder viele Gesichter ohne identifizierbaren Körper?
Das choreographische Forschungsprojekt Let’s face it! überträgt diese akuten Fragen in den Raum des Theaters und entwirft einen utopischen Körper, der fähig ist, sich verschiedenste Gesichter und Nicht-Gesichter anzueignen, und sich so einer eindeutigen Identifizierung verweigert. Wie nehmen Zuschauer*innen diesen sich entziehenden und unberechenbaren Körper wahr?
10.05. | 19:30 | P1 | 5€
 
Thari Jungen (Berlin)

performing citizenship 03
INSTITUT FÜR FALSIFIKATE (IFF)

Das Institut für Falsifikate (IFF) hat sich auf eine Reise durch Mazedonien begeben auf der Suche nach Jugendlichen, die Donald Trump in seinem Wahlkampf mittels social media unterstützt haben. Gefunden wurden u.a. ein Triumphbogen und neogriechische Tempel aus dem Jahr 2014, ein Bürgermeister, der Fake News wenig verurteilt, und Blogger, die sich auf die nächsten Wahlkämpfe in Europa vorbereiten. Innerhalb welcher Diskurse und welcher Machtstrukturen wird Wissen verbreitet und falsifiziert? Es entsteht eine Mediashow als Suche nach den Methoden und Lebensumständen der Produzent*innen des Postfaktischen.
12.05. | 19:00 | P1 | 5€
 

limited edition

Im Rahmen des Formats Limited Edition arbeiten drei Hamburger Nachwuchschoreograph*innen von April bis Juni in den K3-Studios. Im Juni präsentieren Mab Cardoso, Marc Carrera und Andrea Krohn ihre Produktionen.Am Freitag, 16.06. und am Samstag, 17.06. werden jeweils alle drei Stücke gezeigt.
 
An beiden Abenden können alle drei Stücke besucht werden. In welcher Reihenfolge die drei Stücke am Abend zu sehen sind, wird in Kürze bekannt gegeben.

 

Einzelticket 8€ | 6€
Doppelticket 14€ | 10€
Dreierticket 18€ | 15€
16.06. - 17.06. | 19:00 | 20:00 | 21:00 | P1 & K4
 
MAB CARDOSO

Limited Edition
PULSATIONS

Vom Spitzenschuh und der lernenden Maschine: Die Zusammenarbeit der Tänzerin und Choreographin Mab Cardoso mit dem Musiker und Programmierer Anton Koch betrachtet das Verhältnis von Musik und Tanz sowie Komposition und Choreographie. Ihre jeweiligen Arbeitsfelder verschmelzen in einem unmittelbaren kreativen Prozess, der mehr als nur eine binäre Überlagerung ist. Vor dem Hintergrund des Romans A Breath of Life von Claire Lispector, in dem die Autorin die Grenzen zwischen Autor und Werk verschwimmen lässt, entwickeln die beiden Künstler*innen eine Dreiecksbeziehung zwischen Choreographie, Klang und Raum. Unter dem Einfluss technologischer Werkzeuge werden Bewegung und Sound zu einer gemeinsamen räumlichen Sphäre verbunden.

 

Mab Cardoso ist eine brasilianische Künstlerin. Sie arbeitet in Hamburg und Berlin. Ihre Arbeit fokussiert die Schnittstellen von Performance, Choreographie, Musik, Tanz und Technologie. Sie studierte zeitgenössischen Tanz an der Universität von Bahia, Brasilien und Performance Studies an der Universität Hamburg.

 

Gefördert durch:    

16.06. - 17.06.
 
Marc Carrera

Limited Edition
0 a 0

Es ist nicht das Gleiche. Es ist nicht das Gleiche, doch es passiert noch einmal. Es passiert noch einmal, aber anders als es danach passieren wird. O a O ist eine Störung, die Lücke in der Serie des Gleichen, Anfang und Ende der Differenz. Noch einmal. 1, 2, 3. Das Wasser schwappt, wir schwimmen, eine Welle, wir sind woanders.
O a O untersucht das verborgene Potenzial der Wiederholung und bietet die Lücke in der Abfolge.

 

Marc Carrera studierte Philosophie in Barcelona und Performance Studies in Hamburg. Seit 2008 lebt und arbeitet er in Berlin und seit 2014 auch in Hamburg. Seine künstlerische Arbeit setzt sich aus Physical Theatre, zeitgenössischem Tanz, Butoh sowie aus aktivem Diskurs und Kritik zusammen.

 

Gefördert durch:    

16.06. - 17.06.
 
ANDREA KROHN

Limited Edition
(AUSENCIA) DIE ABWESENDE

Die Lücke ist wie ein fehlender Faden im Gewebe. Eine Person verschwindet plötzlich und ohne Erklärung. Der spürbar abwesende Körper erfordert eine Haltung, eine Bewegung hin oder weg und produziert ein waberndes Geflecht aus Gravitation und Emotion. Am Beispiel des Falls der 43 verschwundenen Studierenden in Ayotzinapa (Mexiko) im Jahr 2014 werden Lücken und Abwesenheit choreographisch verwoben. Ein laufendes Projekt von P_A_R_A_R/Immersive Performance Art.

 

Andrea Krohn ist Tänzerin und Choreographin. Sie studierte in Hamburg Performance Studies. Ihre Arbeiten setzen sich mit den Themen Macht, Wahrnehmung und Identität auseinander. Mit Karina Suarez Bosche gründete sie das Kollektiv P_A_R_A_R/Immersive Performance Art, mit dem sie Performances und Workshops entwickelt.

 

Gefördert durch:    

16.06. - 17.06.
 
REGINA ROSSI | ANGELA KECINSKI (HAMBURG)

KULTURAGENTEN FÜR KREATIVE SCHULEN HAMBURG
(T)RAUMTRAUM

Wie kann man Träume darstellen? Wie bewegen uns Träume? Wie erinnern wir unsere Träume? Und wie geben wir unseren Träumen eine Gestalt? Gemeinsam mit den Hamburger Choreographinnen Regina Rossi und Angela Kecinski entwickeln Primarschüler*innen der Stadtteilschule Winterhude/ Winterhuder Reformschule eine poetische und bewegte Sammlung aus Traumfragmenten. Die Kinder erzählen mit ihren Körpern, mit Objekten und Bewegung von der phantastisch erlebten Welt während des Schlafens und transformieren ihre Traumbilder und -geschichten in Choreographie.
In einer 4-wöchigen Arbeitsphase entsteht ein phantastischer Tanz(t)raum mit und von Schüler*innen der Primarstufe, in dem die Grenzen von Traum und Realität für einen Moment aufgehoben werden.

 

Regina Rossi ist Performerin und Choreographin. Seit 2011 produziert sie ihre eigenen Arbeiten, zuletzt die Tanzperformance Gloom (Kampnagel, 2016). Sie interessiert sich für das poetisch-theatrale Potential von Bewegung und Träumen, die Verbindung von Tanz und Sprache und die ästhetischen Möglichkeiten von Installation und Choreographie.

Angela Kecinski ist Tänzerin und Choreographin. Sie studierte Tanz am ArtEZ Arnhem und Performance Studies an der Uni Hamburg. Ihre eigenen choreographischen Arbeiten Verfremdungszwecke und Temptress zeigte sie in Skopje, im Rahmen von Limited Edition auf K3 sowie bei Hauptsache Frei #2.

 

(T)RAUMTRAUM ist ein Kooperationsprojekt der Stadtteilschule Winterhude/Winterhuder Reformschule und K3 | Tanzplan Hamburg im Rahmen von und gefördert durch das Programm Kulturagenten für kreative Schulen Hamburg.

24.06. | 15:00 | Eintritt frei