Die Bewegungsforscher*innen

Kinder in Bewegung

Mit Beginn des 2. Schulhalbjahres im Februar 2020 startete das Projekt Die Bewegungsforscher*innen in Kooperation mit der Winterhuder Grundschule, gefördert durch die LAG – Landesarbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendkultur. Projektfonds Kultur und Schule. Bis Juni 2021 werden Künstler*innen, Lehrer*innen und Schüler*innen gemeinsam mit Methoden des zeitgenössischen Tanzes mit dem Körper forschen.

Die Choreographin und Tänzerin Lucia Glass ist zusammen mit der Sonderpädagogin Marlene Janzen Initiatorin der Bewegungsforscher*innen. Sie begleiten methodisch und künstlerisch alle Teilprojekte und schaffen nachhaltige Experimentierräume. Der kindliche Bewegungsdrang findet einen produktiven Umgang in Schule:

Pro Halbjahr besteht das Vorhaben aus einem Workshop, einer Lehrer*innenfortbildung, einer Projektwoche, Aufführungsbesuchen, Verankerung im Regelunterricht und einem Ganztagsangebot. Durch die Verbindung von Produktion und Rezeption wird zeitgenössischer Tanz auf allen Ebenen erfahren: Machen, Sehen und Beschreiben von Bewegung sind ineinander verflochten und Tanz wird als Resonanzraum zu Lern-, Schul- und Alltagsthemen erfahren. Die beteiligten Lehrer*innen erhalten regelmäßig Fortbildungen und Mentoring der tanzpraktischen Methoden.

Wir freuen uns sehr, dass durch dieses langfristige Vorhaben auf Basis explorativ ausgerichteten Bewegungsverstehens kindliche Handlungsmacht und Selbstreflexion unterstützt werden. Zukünftig soll das Projekt auch in andere Schulen übertragen werden.

Die Bewegungsforscher*innen sind gefördert durch die LAG - Projektfonds Kultur und Schule, finanziert durch die Freie und Hansestadt Hamburg.


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MOVING TOGETHER

Jugendklub in Kooperation mit der Stadtteilschule Alter Teichweg

Der K3-Jugendklub besteht seit 2007 und trifft sich immer mittwochs von 17:30 - 19:30 Uhr in der K3 auf dem Gelände von Kampnagel. Dieses Jahr ganz neu unter der Leitung von Fernanda Ortiz und Dagmar Bock:

MOVING TOGETHER bedeutet, zu trainieren und Choreographien zu erarbeiten. Einmal pro Spielzeit entsteht so ein Stück, das unter professionellen Bedingungen zur Aufführung gebracht wird. Neben der Arbeit an den Tanzprojekten gibt es die Möglichkeit Bühnenerfahrung zu sammeln und im Prozess der Probenarbeit verschiedene zeitgenössische Tanzkonzepte kennenzulernen. 

Wenn du Interesse am Jugendklub hast oder dich informieren möchtest, kontaktiere uns.

Die Teilnahme an MOVING TOGETHER ist kostenlos und offen für alle Interessierten ab 15 Jahren.

Der K3 Jugendklub startet in der Spielzeit 20/21 am 09.09.2020!

Dieses Jahr in Kooperation mit der Stadtteilschule Alter Teichweg.

TUSCH

Auf der Suche nach neuen Zugängen für Kinder und Jugendliche zum Theater initiierten die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung und die Körber-Stiftung 2002 das Projekt TUSCH (Theater und Schule). Seit Sommer 2012 ist die BürgerStiftung Hamburg als neuer Partner der Schulbehörde Teil der TUSCH Koordination. MUTIK gGmbH, gefördert von der Stiftung Mercator, und die Behörde für Kultur und Medien Hamburg fördern ebenfalls die dreijährigen Partnerschaften zwischen Schulen und Theatern. Seit 2008 ist K3 Partner im Rahmen von TUSCH und entwickelt mit der jeweiligen Partnerschule ein zweijähriges Programm. Bisherige TUSCH-Partner von K3 sind die Winterhuder Reformschule, das Gymnasium Corveystraße, die Erich Kästner Schule, die Stadtteilschule Barmbek sowie das Gymnasium Hummelsbüttel. Ab dem Schuljahr 2019/2020 sind wir TUSCH Partner der Grundschule Dempwolffstraße.


        

Choreographie der Nachbarschaft

Mit der Winterhuder Reformschule/Stadtteilschule Winterhude verbindet K3 eine bereits seit der Spielzeit 2012/13 bestehende Zusammenarbeit. Im Rahmen von Tanzfonds Partner – einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes – starteten K3 und die Winterhuder Reformschule / Stadtteilschule Winterhude unter dem Motto Choreographie der Nachbarschaft für zwei Schuljahre, mit Beginn des Schuljahres 2012/13, eine intensive Zusammenarbeit. Mehr als 26 Projekte mit Künstler*innen und Schüler*innen wurden dabei realisiert. Die Auseinandersetzung mit der Nachbarschaft und dem sozialen Nahraum eröffnete ungeahnte Zugänge und Dialoge, weit über die Schüler*innenschaft hinaus. Die Dokumentation von Choreographie der Nachbarschaft gibt es hier.

Nach der erfolgreichen Durchführung haben wir die Kooperation weiter fortgesetzt und blicken mittlerweile auf eine fünfjährige Zusammenarbeit zurück. Proben- und Vorstellungsbesuche sowie künstlerische Projekte zwischen Choreograph*innen und Schüler*innen sind dabei fester Bestandteil der Partnerschaft.