Josep Caballero García

WORKSHOPWOCHE FÜR KINDER AB 9 JAHREN

GROOVING NATURE – EIN FERIENCAMP

Welchen Rhythmus hat die Explosion eines Vulkans? Wie rollen Steine in einem Fluss und welche Musik entsteht daraus? Kann man eine Melodie aus dem Wachsen einer Pflanze hören?
Im künstlerischen Herbstferiencamp Grooving Nature erforschst du mit deinem Körper, wie die Natur wächst, zerfällt, kämpft oder aufgibt, wie Pflanzen und Wesen geboren werden, vergehen und sterben. Du setzt dich mit dem Meisterwerk Frühlingsopfer (Le Sacre du Printemps) des Komponisten Igor Strawinsky auseinander, der selbst über sein Werk sagte, dass darin die Auferstehung der Natur beschrieben werde.
Gemeinsam mit dem Choreographen Josep Caballero García nimmst du die Musik unter die Lupe der Natur und suchst nach kreativen Bewegungen für die Prozesse der Entstehung und Auferstehung. Daraus wächst eine Tanzaufführung, die zum Abschluss des Camps auf der Bühne präsentiert wird.
Im Rahmen des Camps ist ein Probenbesuch in der Elbphilharmonie beim Cleveland Orchestra (Le Sacre du Printemps) geplant.

Offen für alle Interessierten von 9 bis 14 Jahren | Keine Vorkenntnisse erforderlich

 

Informationen und Anmeldung bis zum 08.10. unter: tanzplan2@kampnagel.de

Termine

16.10.2017
10:00 - 16:00
17.10.2017
10:00 - 16:00
18.10.2017
10:00 - 16:00
19.10.2017
10:00 - 16:00
20.10.2017
10:00 - 16:00
21.10.2017
10:00 - 16:00 | Showing 15:00

Informationen zur Veranstaltung

EintrittTeilnahme kostenlos
Hinweise

Camp 16. - 21.10. | 10:00 - 16:00
Showing 21.10. | 15:00 | P1 | Eintritt frei

LocationKampnagel - K32

Josep Caballero García

Seit 1994 war er als Tänzer u.a. bei Pina Bausch, Roxane Huilmand und am Bremer Tanztheater tätig und realisiert seit 2009 eigene Projekte. Seit 2010 beschäftigt er sich mit Recherchen zu Le Sacre du Printemps, u.a. unterstützt durch eine Einstiegsförderung des Landes Berlin und Residenzen am tanzhaus nrw. Neben seiner choreographischen Arbeit entwickelt er Tanzprojekte in Schulen. In seinem Recherchevorhaben in Hamburg beschäftigt sich Josep Caballero Garcia mit weiblichen Paraderollen der Tanzgeschichte und dem Wunsch männlicher Tänzer, diese Rollen zu tanzen. Dabei befragt er zugleich die Physikalität einer Choreographie jenseits von Genderzuschreibungen.

In Kooperation mit Elbphilharmonie Hamburg