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Mirjam Karvat (Frankfurt am Main)

GAGA

Gaga ist eine Bewegungssprache, die die TeilnehmerInnen zur Eigenwahrnehmung mithilfe des Körpers befähigt. Es bietet ein Bezugssystem für die Erforschung und Stärkung des Körpers, sowie einer Verbesserung von Flexibilität, Durchhaltevermögen und Beweglichkeit bei gleichzeitiger Lockerung der Sinne und der Vorstellungskraft. Es schafft Bewusstsein für körperliche Schwäche, weckt taube Stellen, enthüllt körperliche Fixierungen und bietet Möglichkeiten für deren Eliminierung. Das Training verbessert instinktive Handlungen und verbindet bewusste und unbewusste Bewegung. Er erlaubt eine einfache Erfahrung von Freiheit und Freude, an einem angenehmen Ort, in bequemer Kleidung, begleitet von Musik, alleine oder mit anderen.

Mirjam Karvat studierte Tanz an der London Contemporary Dance School, sowie Massage Therapie und menschliche Kinetik. Sie tanzte mit der New Generations Dance Company und choreographierte in einer interdisziplinären Kollaboration am Theater Aarau in der Schweiz. 2011 trat sie dem Gaga Lehrertrainingsprogram bei. Sie unterrichtet Gaga in Israel, der Schweiz und in Deutschland.

30% somatic in movement
10% stretch & strengthen
20% pleasure
40% Technical skills
26.09. - 29.09. | 10:30 - 12:00 | K32
GAGA
Christine Biedermann (Hamburg)

Klassisches Training für zeitgenössische Tänzer*innen

Der Ausgangspunkt des Trainings liegt in der klar definierten Struktur der klassischen Technik. Der vorgegebene Übungsablauf wird dabei bewusst aufgebrochen und mit modernen Techniken kombiniert. Auf dieser Grundlage hat Christine Biedermann ihren individuellen Trainingsstil entwickelt, der in seiner Flexibilität auf die Bedürfnisse jedes Teilnehmenden zielgerichtet eingeht.

Das Training von Christine Biedermann wird in zwei aufeinanderfolgenden Wochen angeboten.

Christine Biedermann erhielt ihre Tanzausbildung an der John Cranko Akademie in Stuttgart und erweiterte ihre Ausbildung in Monte Carlo und New York. Als Tänzerin war sie in den unterschiedlichsten Kompanien als Solistin engagiert. Sie unterrichtet seit vielen Jahren u.a. das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, das Tanztheater Bielefeld und im Studio HJS Amsterdam.

25% Tanz
25% Technik
25% Musikalität
25% Dynamik

Foto: Oliver Krato
04.10. - 13.10. | 10:30 - 12:00 | K32
Klassisches Training für zeitgenössische Tänzer*innen
Fiona Gordon (Hamburg)

From Inside Out

Der energetische Unterricht durchläuft verschiedene Dynamiken: Vom Blick nach innen, der Konzentration auf den Atem und der Aufmerksamkeit auf den Zustand des eigenen Körpers geht es weiter mit Übungen am Boden, Schwüngen, Rollen und Stretching und steigert sich zu dynamischen, komplexen Bewegungsfolgen. Das Wechseln der Körperebenen und des Fokus und damit die Klarheit in der Bewegungsrichtung werden thematisiert und zugleich geht es um das Finden einer eigenen emotionalen Bewegungsqualität.

Fiona Gordon studierte Tanz & Choreographie am Laban Centre. Als Tänzerin arbeitet sie u.a. mit Mark Murphy, Rica Blunk, Angela Guerreiro und Jan Pusch. Sie unterrichtet seit vielen Jahren Modern Dance, Improvisation und Choreographie an der Erika Klütz Schule und am CDSH in Hamburg.

10 % Inner focus
20% Floor connection
15% Flow&Movement quality
40% Dance Movement
15% Presentation&Focus
17.10. - 20.10. | 10:30 - 12:00 | K32
From Inside Out
Kerstin Kussmaul (Österreich)

The Psoas Connection

Der Iliopsoas ist für TänzerInnen eine muskuläre Schlüsselstruktur. Er beeinflusst die Aufrichtung der Wirbelsäule Knie, Füße, Atmung, Hals und Kiefer, und die Organe im Bauchraum. Die Myoreflextherapie ist die praktische „Berühr-Grundlage“, um diese Struktur in ihren Verbindungen zu analysieren, zu lösen und zu trainieren.
Auf „Kraft in der Dehnung“ basierende Bewegungsabläufe führen in die Integration im Tanz, in Bezugnahme zu Raum und zu den Anderen. Ziel ist Bewegungsfreiheit, nachhaltiger und individueller Umgang mit dem Körper (Verletzungsprävention), und die invidivuellen Bewegungspraxen zu nähren.

Kerstin Kussmaul ist Tanzschaffende und Somatic Movement Educator. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt in Musik/Tanzprojekten sowie der Entwicklung neuer Formate in der Vermittlung und Erforschung von Bewegung, wie z.B. das monatliche Sharing the dance im Tanzquartier Wien. Ihr letztes Projekt „Vexations: Wir nennen es Arbeit“, eine Musik/Raum/Performance Installation, wurde bei IMpulsTanz (Wien) und bei Uovo (Mailand) gezeigt. Sie ist Musik und Tanzpädagogin, studierte Somatic Movement Education und TCM in Berkeley/USA, Myoreflextherapie und unterrichtet in Europa und den USA.

20% anatomy & knowledge
20 % touch & movement
25% movement exploration & training
35% dance language

© Laurent Ziegler
24.10. - 27.10. | 10:30 - 12:00 | K32
The Psoas Connection
Heidi Weiss (Berlin)

Dynamic Technique. Stretch - Ground - Grow - Flow

Das Training basiert auf der Weissmann Technik, einem zeitgenössischen Bewegungsansatz, der vom modern dance ausgeht und diesen zu einer neuen Methode entwickelt, Bewegung in hohem Maße physisch und dynamisch zu erforschen sowie mit Freude zu tanzen. Das Training beginnt damit, in Körper und Raum anzukommen, eine innere Hitze aufzubauen und zu stärken. Davon ausgehend werden Bewegungsabläufe entwickelt, die schnelle, räumliche Ebenenwechsel integrieren und Fingerspitzen, Zehen, Hüfte u.a. als Anstoßmoment nutzen. Die TeilnehmerInnen werden dazu motiviert, ihre Grenzen auszuweiten und den Raum mit ihrer Bewegung einzunehmen.

Heidi Weiss studierte Modern Dance an der University of the Arts Philadelphia. Sie arbeitete als Choreographin und Performerin mit Group Motion und gründete in Deutschland Zen in the Basement Co mit Jennifer Mann, die international touren. Heidi Weiss arbeitete als Lehrerin mit verschiedenen modernen Techniken, entwickelte zusammen mit Jennifer Mann die Weissmann Technik und unterrichtet diese an Universitäten, im Marameo Berlin, Tanzhaus NRW u.a

10% yoga
10% floorwork
50% technical warm up
30% across floor/combis
100% MOVEMENT!

© Bettina Stöß
31.10. - 03.11. | 10:30 - 12:00 | K32
Dynamic Technique. Stretch - Ground - Grow - Flow