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Ostern

kein Training

Das Profitraining findet wieder ab dem  24.04.2017 zur gewohnten Zeit von 10:30 bis 12:00 Uhr statt.
07.04. - 23.04.
 
Blenard Azizaj (Berlin)

Deep and Chaotic

Das Training arbeitet mit der Übertragung von Bewegung und dem Aufbau von einem tiefliegenden Bewegungsvokabular das sich von dem bewussten Heraustreten der eigenen Komfortzone ableitet. Blenard Azizaj richtet seinen Unterricht auf den tierischen Instinkt, dynamische Bewegungsabläufe, Grobheit, Aufgewecktheit und Geschwindigkeit. Mit körperlicher Sensibilität als Pinsel wird durch den Tanz scheinbar eine Landschaft gemalt. Geisteszustand wird zum Körperzustand. Die Trainingsklassen sollen Bewegungen konstruieren und dekonstruieren, sie aufrauen und verfeinern.

 

Blenard Azizaj wurde in Albanien geboren. An der National State School of Greece machte er in seinen Abschluss als Tänzer, Tanzlehrer und Choreograph. Er arbeitete bereits mit Sasha Waltz & Guests, Akram Khan Company, Linga Dance Company sowie der Hellenic Dance Company. Blenard Azizaj entwirft eigene choreographische Arbeiten und unterrichtet international sein Tanz Vokabular in unterschiedlichen Tanz-Kompanien, an Schulen sowie Tanzhäusern.

24.04. - 27.04. | 10:30 - 12:00 | K32
Deep and Chaotic
Anne Rudelbach (Hamburg)

Don´t walk – dance
Anatomy of Yoga and etudes of ease for contemporary dance

Im Fokus des Trainings stehen die Füße. Während des Laufens setzt sich jede Stellung des Fußes als Bewegung im ganzen Körper fort. Diese Bewegung beruht auf bewussten und ebenso sensiblen Kontakt mit dem Boden.
Die Klasse nutzt Kenntnisse aus dem Yoga, die helfen, die anatomische Ausrichtung des Körpers zu erkunden und sich mit Leichtigkeit im Raum zu bewegen. Füße wie Hände - eine leichte Veränderung kann die Wahrnehmung einer Bewegung völlig verändern. Die Kombination von Meditation, Bodenarbeit und Übungen für das Körperzentrum führt zu bewegten Sequenzen im Raum, um in einem ausgewogenen körperlichen und geistigen Zustand zu beenden.

Anne Rudelbach studierte Tanz an der Folkwang-Hochschule in Essen.
Sie arbeitete als Tänzerin u.a. in Frankreich mit Jacques Patarozzi und Carolyn Carlson, in Hamburg mit Rica Blunck und Felix Ruckert. Eine langjährige choreographische Zusammenarbeit verbindet sie mit Antoine Effroy. Als zertifizierte Yogalehrerin interessiert sie die Yoga-Praxis als Ergänzung zum Tanztraining, um Tänzer*innen einen rücksichtsvollen Zugang zum Körper finden zu lassen.

10% anatomical theory
10% meditation and inner perception
30% floor exercises
30% movement in space
20% application of the material in movement sequences and improvisation

02.05. - 04.05. | 10:30 - 12:00 | K32
Anatomy of Yoga and etudes of ease for contemporary dance
damien Fournier (Hamburg | Frankreich)

collision & Flow

Dieser Kurs ist eine Konfrontation mit verschiedenen Bewegungssprachen, wie Kung Fu, Tango Argentino, Gebärdensprache, Capoeira und anderen – alle zusammen verschmolzen zu einem reichhaltigen zeitgenössischem Vokabular. Es ist eine Einladung sich Herausforderungen zu stellen und den Bewegungsfluss darin zu entdecken. Neben technischen Übungen wird es genug Zeit geben um ein wenig Repertoire aus diversen Produktionen zu lernen an denen Damien über die Jahre mitgearbeitet hat. Für ihn bedeutet Tanz den Einsatz aller Sinne und die Ausweitung der Vorstellungskraft, In-dem-Moment zu sein, sowie Freiheit und Freude auf einfache Art und Weise zu erfahren.

Damien Fournier machte seinen Abschluss an der Centre National des Arts du Cirque in France, wo er sich auf Partnering, Akrobatik und Tanz spezialisierte. Er war beteiligt an mehr als 35 Produktionen und arbeitete mit Josef Nadj, Damien Jalet, Helder Seabra, Kitsou Dubois, Alexandra Waierstall und in enger Kollaboration mit Sidi Larbi Cherkaoui. Neun Jahre lang trat er u.a. in den preisgekrönten Shows Babel (words) und Puz/zle, in Myth, Sutra, Milonga und dem Film Anna Karenina auf.

100 % movement
100 % pleasure 
0 % self doubt

© Koen Broos
08.05. - 11.05. | 10:30 - 12:00 | K32
collision & Flow
Heidi Weiss (Berlin)

Dynamic Technique. Stretch - Ground - Grow - Flow

Das Training basiert auf der Weissmann Technik, einem zeitgenössischen Bewegungsansatz, der vom modern dance ausgeht und diesen zu einer neuen Methode entwickelt, Bewegung in hohem Maße physisch und dynamisch zu erforschen sowie mit Freude zu tanzen. Das Training beginnt damit, in Körper und Raum anzukommen, eine innere Hitze aufzubauen und zu stärken. Davon ausgehend werden Bewegungsabläufe entwickelt, die schnelle, räumliche Ebenenwechsel integrieren und Fingerspitzen, Zehen, Hüfte u.a. als Anstoßmoment nutzen. Die TeilnehmerInnen werden dazu motiviert, ihre Grenzen auszuweiten und den Raum mit ihrer Bewegung einzunehmen.

Heidi Weiss studierte Modern Dance an der University of the Arts Philadelphia. Sie arbeitete als Choreographin und Performerin mit Group Motion und gründete in Deutschland Zen in the Basement Co mit Jennifer Mann, die international touren. Heidi Weiss arbeitete als Lehrerin mit verschiedenen modernen Techniken, entwickelte zusammen mit Jennifer Mann die Weissmann Technik und unterrichtet diese an Universitäten, im Marameo Berlin, Tanzhaus NRW u.a

10% yoga
10% floorwork
50% technical warm up
30% across floor/combis
100% MOVEMENT!

© Bettina Stöß
15.05. - 18.05. | 10:30 - 12:00 | K32
Dynamic Technique. Stretch - Ground - Grow - Flow