Keyvisual
Clint Lutes (Frankreich)

Serious Playfulness

Wesentlicher Bestandteil der Klasse ist die intensive Bodenarbeit, die sich Zeit nimmt für das Entwickeln und Wiederholen von klar gerichtetem Bewegungsmaterial. Mit Spaß, Geduld, Einfachheit und individueller Interpretation wird Bewusstsein für den eigenen Körper, den Raum und den Rhythmus in Beziehung zur Bewegung entwickelt. Ziel der Klasse ist, Präsenz zu entwickeln, den eigenen Körper besser zu verstehen, seinen eventuellen Schwächen zu vergeben und eine Art ernsthafter Verspieltheit in den eigenen tänzerischen Bewegungen zu finden.

Clint Lutes studierte Theater und anschließend Tanz an der Tisch School of the Arts in New York. Er arbeitete national und international u.a. mit Maya Lipsker, Johannes Wieland, Yann Lheureux und Christoph Winkler. Clint Lutes ist Mitbegründer des Festivals Lucky Trimmer in Berlin, war von 2004 bis 2010 dessen künstlerischer Leiter und unterrichtet international.

55% going in and out of the floor
35% jiggling/texturizing
10% rocking out

©Maurice Korbel
16.01. - 19.01. | 10:30 - 12:00 | K32
Serious Playfulness
Joel Bray (Australien)

Getting Down & Eating Space

Durch festgelegtes Bewegungsmaterial liegt der Fokus dieses Trainings darauf, mit dem Einsatz von Phantasie und Richtungsgenauigkeit den eigenen Muskelaufwand in den Hintergrund zu stellen. Mit Leichtigkeit und Vergnügen entstehen massive und raumgreifende Bewegungen. Diese Mühelosigkeit ist selbst beim kräftigen Hocken und Krabbeln zu entdecken, um einen Effekt auf den Körper zu erzielen, der sich ausdehnt und kontrahiert, sanft in den Boden sinkt und wieder hochschießt. Dieser Vorgang kann genauso angenehm sein wie das direkte Aufstehen.
Begleitet wird all das von Pop-Musik und antreibenden elektronischen Beats, um Spaß zu haben und ins Schwitzen zu kommen.


Joel Bray
sammelte seine ersten Tanzerfahrungen mit dem traditionellen Tanz indigener Völker in seiner Heimat Australien. Nach seinem Studium an der Western Austrailian Academy of Performing Arts (WAAPA) arbeitete er mt FRESCO Dance, Anouk van Dijk, Hofesh Shechter and Niv Sheinfeld & Oren Laor. Er unterrichtet regelmäßig an dem NAISDA Dance College und WAAPA sowie Jugendliche und Tanzinteressierte.

 

15% Discovering practical anatomy through improvisation
15% Strength Training (Ido Portal Method)
40% Set Movement Material
30% Putting it together in one big Dance!

 

©Gadi Dagon

23.01. - 26.01. | 10:30 - 12:00 | K32
Getting Down & Eating Space
JAN BURKHARDT (BERLIN)

BACK TO BASICS AND FORWARD INTO THE UNKNOWN

Das Training konzentriert sich darauf, die eigene Wahrnehmung in einen Zustand der Unmittelbarkeit zu überführen und eine maximale Reaktionsfähigkeit der eigenen Motorik zu erzielen. Durch improvisierte choreographische Strukturen wird die Physiologie des Körpers erkundet, um mit den Informationen innerhalb und außerhalb des Körpers in Verhandlung zu treten.  Das Zusammenspiel aus “bottom up” (in diesem Fall die Intuition) und “top down” (Kontrolle) unseres Nervensystems stellen eine wichtige Verbindung von Instinkt und Bewusstsein her.

 

Jan Burkhardt ist Tänzer, Laban-Bartenieff-Bewegungsanalytiker und Musiker. Er kooperiert u.a. mit Laurent Chetouane und Sebastian Matthias.

20% sensory awareness in body work/touch    
20% movement exploration
60% transmission into relationship to others and spatial context

 

© Lisanne Goodhue

30.01. - 02.02. | 10:30 - 12:00 | K32
BACK TO BASICS AND FORWARD INTO THE UNKNOWN
ILDIKÓ TOTH (LEIPZIG)

SOFT GROUND

Das Training kombiniert Elemente von Kontakt- und Forsythe Improvisationsmethoden sowie der Release Technik. Beginnend mit einem improvisiertem Warm-Up, gilt es den Boden als Halt und Träger des eigenen Körpergewichts sowie der Bewegung zu vertrauen. Während bekannte Bewegungsmuster durch das Entdecken von verschiedenen Punkten im Raum und spontanen Ideen durchbrochen werden, liegt die Konzentration auf einer geeigneten Verwendung des Atems. Zum Abschluss des Trainings gilt es durch eine Bewegungsfolge oder Gruppenimprovisation den Raum, die Verbindung zu anderen Tänzer*innen und die pure Freude an der gemeinsamen Bewegung zu erfahren.

 

Ildikó Toth studierte an der Rotterdam Dance Academy und ist freischaffende Tänzerin sowie Tanzlehrerin. Von 2012 bis 2015 war sie Tänzerin der Forsythe Company. Derzeit arbeitet sie mit Thierry de Mey, Fabrice Mazliah und Sebastian Matthias. Unterrichtet hat sie u.a. bereits am Nederlands Dans Theater, Tanzlabor 21, La Raffinerie und der Hungarian Ballet Academy.

 

©Hervé Véronèse

06.02. - 09.02. | 10:30 - 12:00 | K32
SOFT GROUND
Josep Caballero Garía (Berlin | Hamburg)

CENTER & PERIPHERIE: TECHNIQUE & IMPROVISATION

Das Training verbindet Pilates und Jooss-Leeder-Technik und fokussiert zentrale und periphere Bewegungen sowie das Überkreuzen des zentralen Körperzentrums durch die Glieder. Es beginnt mit einem sanften Pilates Warm-Up, das durch den Atem und die Aktivierung der Muskeln geleitet ist. Diese Prinzipien werden anschließend mit Improvisationen in Paaren weiter erkundet. Ziel ist, die Energie des Körpers aufzubauen und eigene Bewegungsmuster zu verändern.

 

Josep Caballero García studierte zeitgenössischen Tanz in Barcelona, am CNDC d’Angers sowie an der Folkwang Hochschule Essen. Er war als Tänzer u.a. bei Pina Bausch, Urs Dietrich, Doris Stelzer und Xavier le Roy tätig. Seit 2006 lebt und arbeitet er als Choreograph und Tänzer in Berlin, 2012/13 war er in Residenz am K3. Außerdem ist er in Projekten der kulturellen Bildung tätig.

 

50% Alignment and pilates training
25% 
Exploration of movement principles through improvisation
25% 
Exploration with hands-on

© Claudia Aguilar Cruz

13.02. - 16.02. | 10:30 - 12:00 | K32
CENTER & PERIPHERIE: TECHNIQUE & IMPROVISATION

ACHTUNG! GEÄNDERTE TRAININGSZEITEN! 06.03. - 06.04. VON 9:30 BIS 11:00 UHR

ACHTUNG!!!
Im März und dem Festivalzeitraum von togetherapart ändern sich temporär unsere Trainingszeiten. Vom 06.03. bis zum 06.04. beginnt das Profitraining bereits 9:30 und endet um 11:00 Uhr.
06.03. - 06.04.