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REFLEX Europe

REFLEX Europe untersucht Dokumentation als Instrument der Reflektion, um Tanzunterrichtende dabei zu unterstützen, ihren Unterricht weiter zu verbessern und damit zugleich die Lernerfahrung der Unterrichteten zu erhöhen. Das Projekt wird von einer Partnerschaft von acht Europäischen Organisationen getragen, die im Bereich des Zeitgenössischen Tanz und der Tanzvermittlung arbeiten.

REFLEX Europe besteht aus einer Forschungsgruppe von elf Beteiligten, darunter Tanzunterrichtende und AutorInnen, sowie ExpertInnen aus dem Bereich der Tanzvideoproduktion. In einem Zeitraum von drei Jahren (September 2015 - August 2018) wird die Gruppe in einer Reihe von Forschungsmodulen das REFLEX Tool & Guide als ein Handbuch zu den untersuchten Arbeitsmethoden entwickeln.

Das IDOCDE Symposium, das jährlich im Rahmen des internationalen Tanzfestivals ImpulsTanz in Wien stattfindet, wird das Forschungsvorhaben von RELFEX Europe ergänzen. Neben seiner Funktion als Plattform für den Austausch zwischen Tanzschaffenden und -pädagogen, dient das Symposium auch der Weiterentwicklung des Projekts, um mit Feedback der Teilnehmenden das REFLEX Tool & Guide weiterzuentwickeln.

Im dritten und letzten Projektjahr werden die Ergebnisse des Projekts in Vermittlungsworkshops in allen Partnerorganisationen und einer finale Masterclass veröffentlicht.

Tanzunterrichtende, die Interesse haben, nach der Teilnahme an einem Workshop in ihrem jeweiligen Land mit dem RELFEX Tool & Guide weiterzuarbeiten, sind dazu eingeladen, die Masterclass von RELFEX Europe auf dem IDOCDE Symposium zu besuchen. Alle Teilnehmenden werden eine Zertifikat erhalten, welches sie dazu befähigt, den RELFEX Tool & Guide Workshops auch über die Projektdauer hinaus zu unterrichten.

REFLEX Europe wird von der Europäischen Union gefördert und arbeitet eng mit dem Onlinenetzwerk für Zeitgenössischen Tanz und Unterricht, IDOCDE (internationale Dokumentation von Zeitgenössischem Tanzunterricht, www.idocde.net) - für die Veröffentlichung, Vernetzung und Feedback des REFLEX Tool & Guide zusammen.

Forschungsgruppe: Bertha Bermúdez (FR), Defne Erdur (TR), Eszter Gál (HU), Sabina Holzer (AT), Andrea Keiz (DE), Kerstin Kussmaul (AT), Ulla Mäkinen (FI), Barbara Meneses (NL), Amir Avraham (NL), Martin Streit (DE), Friederike Lampert (DE)

Partnerorganisationen: Wiener Tanzwochen (AT), K3 - Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg (DE), Tanzplattform Rhein-Main (DE), SíN Culture Center (HU), Pohjois-Karjalan, koulutuskuntayhtymä  (FI), Le Pacifique (FR), ICKamsterdam (NL), Elim Sende (TR)

 

The European Commission support for the production of this publication does not constitute endorsement of the contents which reflects the views only of the authors, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the information contained therein.

Graduiertenkolleg Performing Citizenship

Performing Citizenship.
Neue Artikulationen urbaner Bürgerschaft in der Metropole des 21. Jahrhunderts

Das wissenschaftlich-künstlerische Graduiertenkolleg wird getragen von einer Kooperation zwischen einer Universität (HafenCity Universität/HCU, Bereich Kultur der Metropole), einer Fachhochschule (Hochschule für Angewandte Wissenschaft/ HAW, Department Design) und zwei forschungsorientierten außeruniversitären kulturellen Institutionen (Forschungstheater/FUNDUS THEATER und K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg).
Thematisch greift das Kolleg ein äußerst aktuelles Thema auf: In Städten des 21.
Jahrhunderts entwickelt sich eine neue Form der Bürgerschaft, die sich selbstbestimmt – und
oft in kreativen Formaten – organisiert, um ihr Zusammenleben nicht nur auszuhandeln, sondern auch konkret zu gestalten (z.B. Commons-Bewegung). Performing Citizenship erforscht die Artikulationen dieser neuen urbanen Bürgerschaft, die ihre Lust und ihr Recht auf Mitbestimmung praktisch und mit performativen Mitteln umsetzt: Lässt sich jenseits unseres repräsentativen Demokratie-Systems eine „performative Demokratie“ denken?
Europaweit, aber auch lokal ist diese Frage zur Zeit sehr aktuell: So werden in Hamburg beispielsweise umstrittene „Gefahrenzonen“ aufgrund von Auseinandersetzungen um Immobilienspekulationen (Rote Flora, Esso Häuser) ausgerufen, auf welche die Bevölkerung in ironischer Brechung (mit Kissenschlachten und Klobürsten-Protesten – entsprechend massenmedial aufbereitet) reagiert. Praktiken der Performance brechen in die Sphäre der Politik ein.
Sichtbar wird dabei ein, auch von den Wissenschaften beobachteter Gap zwischen traditionellen Institutionen wie Parteien, Behörden oder Gewerkschaften, und einer selbstbewussten und selbstorganisierten (nicht gewaltaffinen) neuen Bürgerschaft, die ihren Beitrag zur Bewältigung urbaner Krisensituationen immer öfter mit künstlerischen Mitteln leistet. Das Graduiertenkolleg will diese performative Wende unter dem Begriff Performing Citizenship analysieren.
Da künstlerische Praktiken einen wichtigen Stellenwert in diesem Dispositiv einnehmen, ist
das Kolleg methodisch als künstlerisch-wissenschaftliche Kooperation angelegt. Das Kolleg
qualifiziert die DoktorandInnen künstlerisch und wissenschaftlich (Dr. phil.)
und leistet damit einen wichtigen, vertiefenden Beitrag zur Grundlagenforschung und zur
Weiterentwicklung der Vorreiterrolle Hamburgs in der Entwicklung von künstlerischer Forschung, die international bereits anerkannt, in Deutschland aber bisher noch wenig vertreten ist. Das dreijährige Kolleg startet im Januar 2015.

http://www.performingcitizenship.de


Das Graduiertenkolleg wird gefördert durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hamburg.

360° - Building Strategies for Communication in Contemporary Dance

Das Projekt 360° - Building Strategies for Communication in Contemporary Dance (BSCD) zielt darauf ab, im transnationalen Kontext Tanzschaffende und Choreograph*innen aller Erfahrungsstufen für die Frage der zielgruppenspezifischen medialen Kommunikation ihrer künstlerischen Arbeit zu sensibilisieren und diese zu optimieren.
Die am Projekt beteiligten Partnerorganisationen führen in mehreren Projekttreffen und im Austausch mit internationalen Expert*innen erfolgreiche Praxisbeispiele zusammen. Die Ergebnisse dieses Austauschs werden zum Abschluss des Projekts als eine im Internet frei zugängliche Publikation für alle Interessierten zur Verfügung gestellt.
An 360° - Building Strategies for Communication in Contemporary Dance sind sechs europäische Partnerorganisationen beteiligt: Centro per la Scena Contemporanea, Bassano Del Grappa;  Dance Ireland, Dublin; Dansateliers, Rotterdam; Hrvatski institut za pokret i ples, Zagreb; K3 – Zentrum für Choreographie, Tanzplan Hamburg; La Briqueterie - CDC du Val-de-Marne, Vitry-sur-Seine.
Das Projekt hat am 1. September 2016 begonnen und läuft bis zum 31. Dezember 2017.

 

Mehr Infos

 

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TUSCH - Theater und Schule

Auf der Suche nach neuen Zugängen für Kinder und Jugendliche zum Theater initiierten die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung und die Körber-Stiftung 2002 das Projekt TUSCH (Theater und Schule). Seit Sommer 2012 ist die BürgerStiftung Hamburg als neuer Partner der Schulbehörde Teil der TUSCH Koordination. Die Stiftung Mercator und die Hamburger Kulturbehörde fördern die zweijährigen Partnerschaften zwischen Schulen und Theatern.
Mit der Spielzeit 16/17 geht K3 zum fünften Mal eine TUSCH-Partnerschaft mit einer Schule ein. Aktueller TUSCH Partner von K3 ist das Gymnasium Hummelsbüttel. Gemeinsam mit der Schule konzipiert K3 Projekte, Projektwochen, Proben- und Aufführungsbesuche sowie Workshops, um zeitgenössischen Tanz in der Schule zu verankern.

 

Gymnasium Hummelsbüttel ist eine drei- bis vierzügige Schule mit rund 700 Schüler*innen. Wie im Leitbild der Schule formuliert, sieht sie ihre Aufgabe darin, Bildung zu fördern, Verantwortung zu stärken und Fairness zu leben. Dabei nimmt die kulturelle Bildung einen zentralen Platz ein: Theater, Schulband und Tanz mit regelmäßigen Aufführungen, die Film-AG, der Gesangswettbewerb „Sing It!“, diverse Kunstprojekte oder ein Vorlesefest sind einige Beispiel für diesen Schwerpunkt. Außerdem strebt die Schule die Einführung von Tanzklassen an. Seit mehreren Jahren in Folge ist das Gymnasium Hummelsbüttel Umweltschule, daneben bietet sie eine weit gefächerte Profiloberstufe und hat in den Jahrgängen 5 bis 7 das Fach Sport mit vier Wochenstunden ausgestattet. Der Unterricht ist über das Kabinettsystem organisiert, Paten werden für ihren Einsatz in der Beobachtungsstufe ausgebildet sowie Lerncoaching angeboten.

 

Weitere Informationen unter TUSCH

Choreographie der Nachbarschaft

Mit der Winterhuder Reformschule/Stadtteilschule Winterhude verbindet K3 | Tanzplan Hamburg eine bereits seit der Spielzeit 2012/13 bestehende Zusammenarbeit. 
Im Rahmen von Tanzfonds Partner – einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes – starteten K3 und die Winterhuder Reformschule / Stadtteilschule Winterhude unter dem Motto „Choreographie der Nachbarschaft“ zunächst für zwei Schuljahre, mit Beginn des Schuljahres 2012/13, eine intensive Zusammenarbeit. Nach der erfolgreichen Durchführung setzen beide Projektpartner die Kooperation fort und blicken mittlerweile auf eine bereits fünfjährige Zusammenarbeit zurück.

 

In den vier Jahrgangsstufen der Schule wurden und werden verschiedene choreographische Projekte erarbeitet, die eng mit der Erkundung des die Schule und K3 umgebenden Stadtquartiers verbunden sind. Künstlerisch beteiligt waren dabei bereits viele Hamburger Choreograph*innen und Künstler*innen, die gemeinsam mit den Schüler*innen unterschiedlichste Projekte realisieren.
Da die beteiligten Choreograph*innen regelmäßig auf Kampnagel und am K3 Tanzproduktionen erarbeiten und präsentieren, werden die Schüler*innen zudem in einem umfangreichen Begleitprogramm (Proben- und Vorstellungsbesuche, Gespräche mit anderen Künstlern und K3-Verantwortlichen etc.) hautnah und intensiv in die Arbeitsprozesse der an der Partnerschaft beteiligten Tanzschaffenden und K3 eingebunden, so dass jenseits der konkreten Projekte noch weitere Schüler*innen durch die Partnerschaft in Kontakt mit Tanz kommen. Die unmittelbare Einbindung des Gesamtprojektes in den Unterricht der Winterhuder Reformschule / Stadtteilschule Winterhude und in den Proben- und Arbeitsalltag einer Kulturinstitution wie K3/Kampnagel ist dabei ein wesentlicher Schwerpunkt der nachhaltigen Kooperation.


Choreographie der Nachbarschaft ist ein Projekt von K3 | Tanzplan Hamburg und der Winterhuder Reformschule/Stadtteilschule Winterhude. In den Jahren 2012-2014 wurde es gefördert von TANZFONDS PARTNER - Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.