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Archiv / Kooperationsprojekte

Kultur.Forscher! 2009-2011

Von 2009 bis 2011 war K3 zusammen mit dem Gymnasium Corveystraße Partner im Projekt Kultur.Forscher!, das von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der PWC-Stiftung ins Leben gerufen wurde.
Im Zuge des Projekts ging es um die Erforschung, Analyse und den kreativen Umgang mit der eigenen Umgebung und die Frage, wo Alltag Kultur ist oder zu Kultur werden kann. Es ging um reflektierendes Forschen, recherchieren, investigieren und die auch sonst immer wieder kehrenden Fragen: Wieso ist das so? Warum macht man das so und nicht anders? Im Vordergrund stand, ein Bewusstsein für die eigene Umgebung zu entwickeln, ein eigenes Verhältnis dazu und ggf. einen neuen Umgang damit.

TUSCH Partnerschaft mit dem Gymnasium Corveystraße
TuSch 2008-2010

2008 startete die TuSch-Partnerschaft von Gymnasium Corveystraße und K3.
Zum Auftakt gab es einen Werkstatttag am K3: Die DSP-Kurse der Jahrgänge 8, 9 und 10 nahmen alternierend an den Workshops von Antje Pfundtner, Gitta Barthel und Thomas Marek, in denen eine Einführung in Möglichkeiten des Body-Perkussion, in die Bewegungsgestaltung oder der Anwendung von Defiziten und Mängel in der choreographischen Arbeit, teil. Die SchülerInnen erhielten zudem eine Führung durch die Hallen, Licht- und Bühnenlager, Schreinerei und Schlosserei des Kampnagel-Geländes.

NO STEP WITHOUT MOVEMENT!
Tanzkongress 2009

Vom 5. bis 8. November hat in Hamburg der TANZKONGRESS 2009 auf Kampnagel und am K3 stattgefunden. Das Programm wurde mithilfe vier offener Think Tanks in Berlin, Hamburg, München und Düsseldorf vorbereitet, bei denen 100 Tanzschaffende Ideen und aktuelle Themen aus ihrer Arbeitspraxis zur Diskussion stellten.

Im Jahr 2006 initiierte die Kulturstiftung des Bundes anlässlich des Starts von Tanzplan Deutschland den ersten Tanzkongress in Berlin, den 1.700 Teilnehmer aus dem In- und Ausland besuchten. Während des viertägigen Fachtreffens wurden Theorie und Praxis eng miteinander verwoben, und zahlreiche Experten konnten sich dem politischen Potenzial des Tanzes und seiner sozial gestaltenden Kraft widmen.
Der Tanzkongress 2009 ist eine Veranstaltung der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit Kampnagel, K3 - Zentrum für Choreographie I Tanzplan Hamburg und dem Zentrum für Performance Studies der Universität Hamburg. Unterstützt von der Behörde für Ku

Tour d´Europe des Chorégraphes

Gefördert im Rahmen des EU-Programmbereichs Lebenslanges Lernen (Leonardo Partnerschaften) entstand in einem Netzwerk aus fünf choreographischen Zentren mit Tour d’Europe des Chorégraphes ein Pilotprojekt zur beruflichen Qualifikation junger ChoreographInnen.
Tour d’Europe des Chorégraphes ist ein Kooperationsprojekt von fünf Partnerorganisationen aus dem Bereich des zeitgenössischen Tanzes. Wesentliche Idee des Projektes ist, ein innovatives Programm zur professionellen Weiterbildung junger ChoreographInnen zu entwickeln, das auf die spezifischen Bedürfnisse von KünstlerInnen am Beginn ihrer beruflichen Karriere fokussiert.

Tour d’Europe des Chorégraphes wurde im Rahmen des Programms Bildung und Kultur – „Lebenslanges Lernen“ – der europäischen Kommission gefördert.

Graduiertenkolleg Versammlung und Teilhabe

Nicht nur in der arabischen, auch in der westlichen Welt, in Europa und in Hamburg stellt sich mit neuer Dringlichkeit die Frage, was Demokratie im gesellschaftlichen Erleben und Handeln ausmacht. Dabei geht es nicht nur um die offiziellen politischen Bühnen, sondern vor allem um neue Formen von Versammlung und Teilhabe, um die Frage, was gesellschaftlich überhaupt zum Thema gemacht werden kann und in welchen Foren Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens verhandelt werden. Mit dem Charakter der gesellschaftlichen Auseinandersetzung ändern sich auch die Figurationen von Öffentlichkeit und demokratischer Teilhabe.

Das künstlerisch-wissenschaftliche Graduiertenkolleg Versammlung und Teilhabe: Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste fragt: Welche Rolle können die performativen und medialen Künste im Kontext der neuen urbanen Demokratisierungsbewegungen spielen?


Das Graduiertenkolleg wird gefördert durch die Behörde für Wissenschaft und Forschung Hamburg

Tanzfonds Partner: Choreographie der Nachbarschaft

Im Rahmen von Tanzfonds Partner – einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes – arbeiten K3 und die Winterhuder Reformschule / Stadtteilschule Winterhude unter dem Motto „Choreographie der Nachbarschaft“ für zwei Schuljahre intensiv zusammen. Die Projektkooperation startet mit Beginn des Schuljahres 2012/13. Pro Schulhalbjahr wird in den vier Jahrgangsstufen der Schule jeweils ein choreographisches Projekt erarbeitet, das eng mit der Erkundung des die Schule und K3 umgebenden Stadtquartiers verbunden ist. Künstlerisch beteiligt sind dabei viele Hamburger ChoreographInnen und KünstlerInnen, die gemeinsam mit den SchülerInnen vier Projekte pro Schulhalbjahr realisieren. Jeweils zu Halbjahresschluss werden diese bei einem „Nachbarschaftsfest" öffentlich präsentiert.

Zudem werden die aktuellen Produktionen der beteiligten KünstlerInnen in die Kooperation einbezogen und gemeinsam Proben und Vorstellungen besucht, Workshops, Einführungen und Gespräche angeboten. Damit werden zeitgenössischer Tanz und Choreographie so intensiv wie möglich in den Schulalltag integriert und zugleich lernen die SchülerInnen so die Arbeit einer Kultureinrichtung intensiv von innen kennen.



Choreographie der Nachbarschaft ist ein Projekt von K3 | Tanzplan Hamburg. Gefördert von TANZFONDS PARTNER - Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

HEUTE: volkstanzen – Ein TANZFONDS ERBE Projekt

Das Projekt von K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg, das in Kooperation mit dem Tanzarchiv Leipzig e.V. und der Schaubühne Lindenfels Leipzig stattfindet, fragt nach zeitgenössischen Äquivalenten zum traditionellen Volkstanz und erforscht modellhaft Tanzvermittlung und Partizipation.

Was passiert, wenn sich vier zeitgenössische Choreographinnen mit Kette, Mühle, Achterrüm, Hamburger Rückschritt, Fürizwänger, Mazurka, Quadrille u.v.m. befassen. Was, wenn sie mit je einer Gruppe tanzinteressierter Menschen ihre Choreographien umsetzen und zu einem Abend verbinden. Was, wenn wir Sie, das Publikum, einladen, nicht nur zuzusehen, sondern vor allem selbst zu tanzen. Wir bauen die Zuschauertribüne ab, eine Tanzfläche auf und machen das Licht schön. Wir sorgen für ein paar Sitzgelegenheiten zum Verschnaufen und richten eine Bar ein, damit Sie sich erfrischen können. Wir laden DJ Booty Carrell mit seiner exquisiten Musikkollektion ein, lassen Sie tanzen und zeigen auch selbst ein paar Moves. Was, wenn der Abend vorbei ist und Sie nicht aufhören wollen, zusammen zu tanzen?

Die herkömmliche Bühnentanz-Praxis besteht darin, dass auf der Bühne getanzt und aus dem Zuschauerraum geschaut wird. Volkstänze sind demgegenüber in erster Linie zum Tanzen da. Ihre Ausübung ist das zentrale Interesse, während das Zusehen nebenbei stattfindet. Für das Projekt HEUTE: volkstanzen haben sich Jenny Beyer (Hamburg), Heike Hennig (Leipzig), Isabelle Schad (Berlin) und Doris Uhlich (Wien) intensiv mit Volkstänzen beschäftigt und jeweils mit einer Gruppe tanzinteressierter Menschen Choreographien entwickelt. Anknüpfend an die Tradition von Volkstanzfesten entsteht ein Abend, an dem das Publikum eingeladen ist, den Tänzen der Gruppen zuzusehen und selbst zu tanzen.

Ziel ist, die im Volkstanz als körperlich-gemeinschaftliche Praxis liegenden Potenziale theoretisch und praktisch zu erforschen und aus der Perspektive des zeitgenössischen Tanzes zu reflektieren und künstlerisch neu zu erschließen. Die grundlegenden choreographischen Strukturen des Volkstanzes sollen aus der Perspektive zeitgenössischer Tanzpraxis ausgelotet und ihr Potenzial im Kontext künstlerisch-praktischer Tanzvermittlung nachhaltig nutzbar gemacht werden. Damit fragt das Projekt auch, wie – auch in Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Volkstanzpraxis – zeitgenössische Äquivalente zum traditionellen Volkstanz aussehen können, die modellhaft Tanzvermittlung und Partizipation erforschen und testen.
Dabei entsteht ein Format, das in Hamburg und Leipzig stattfindet und Archiv/Recherche und Studio/Produktion miteinander verbindet.
Vier Choreographinnen – Jenny Beyer (Hamburg), Heike Hennig (Leipzig), Isabelle Schad (Berlin) und Doris Uhlich (Wien) – werden sich dem Thema Volkstanz im Sinne eines „lebendigen Archivs“ annähern. Auf Grundlage einer Recherche in den umfassenden Beständen des Tanzarchivs Leipzig mit seinem Sammlungsschwerpunkt im Bereich Volkstanz und Folklore werden sie choreographische Strukturen verschiedener Volkstanzpraxen insbesondere unter dem Aspekt ihrer kommunikativen und gemeinschaftsbildenden Potenziale sowohl theoretisch als auch künstlerisch-praktisch untersuchen.
Anschließend werden die Choreographinnen jeweils mit einer Gruppe tanzinteressierter Laien eine Choreographie erarbeiten, die Tanzpraxen und choreographische Strukturen sowie innovative Formen der Partizipation, Teilhabe und Kommunikation aus Volkstänzen im Kontext des aktuellen Tanzschaffens thematisiert und nachhaltig nutzbar macht. Es entsteht ein „Volkstanzfest“, das zunächst in Hamburg und Leipzig stattfindet und in dem sich die Praxis des Volkstanzes zwischen Teilnehmen und Zeigen nicht nur in der Erarbeitung der Produktion, sondern im gesamten Präsentationsformat widerspiegelt.

Im Rahmen von Heute: volkstanzen finden außerdem eine Ausstellung und ein Symposium statt.

Eine Dokumentation des Projekts gibt es hier

Konzept | Künstlerische Projektleitung: Matthias Quabbe (K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg)
Choreographie: Jenny Beyer (Hamburg), Heike Hennig (Leipzig), Isabelle Schad (Berlin), Doris Uhlich (Wien) Musik: Sebastian Reier aka DJ Booty Carrell
Wissenschaftliche Mitarbeit / dramaturgische Beratung: Theresa Jacobs / Patrick Primavesi (Tanzarchiv Leipzig e.V.)
dramaturgische Assistenz | Projektkoordination: Lina Klingebeil
Bühnentechnik: Marian Regdosz
Licht: Dennis Döscher

Weitere Informationen unter www.tanzfonds.de


Gefördert von Tanzfonds ERBE - Eine Initative der Kulturstiftung des Bundes. In Kooperation mit dem Tanzarchiv Leipzig e.V. und der Schaubühne Lindenfels, Leipzig.

Die NachbarschaftsheldInnen

Für die soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist die Nahraum-Erfahrung zentral. Allerdings ist die Nachbarschaft nicht mehr selbstverständlicher Ausgangspunkt des täglichen Lebens. Medien und internetbasierte Communities und Netzwerke gewinnen bereits im kindlichen und vor allem im jugendlichen Alltagsleben immer stärker an Bedeutung. Das Projekt richtet den Fokus auf die künstlerische Erfahrung der Nachbarschaft. Wie können Kinder und Jugendliche ihren sozialen Umraum in körperlicher Bewegung und sinnlicher Erfahrung erleben, mit den Menschen in ihrer Umgebung in Dialog treten und darüber ihre sozialen und kulturellen Kompetenzen erweitern? Das Projekt bearbeitet diese Frage zielgruppenspezifisch in neuer Weise, in dem es – anknüpfend an die Tatsache, dass Motivation zum Engagement über positive Identifikation entsteht – Kinder und Jugendliche im Alter von 8-14 Jahre zu HeldInnen der Nachbarschaft macht.
Die NachbarschaftsheldInnen wird gefördert von Kultur bewegt der Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel und findet im Rahmen von Choreographie der Nachbarschaft - Ein Tanzfonds Partner Projekt statt.

IDOCDE – International Documentation of Contemporary Dance Education

IDOCDE – „International Documentation of Contemporary Dance Education“
ist ein Projekt mit dem Ziel, „best practice“-Beispiele im Bereich der Lehrmethoden und des Unterrichts sowie der Vermittlung des zeitgenössischen Tanzes zu entwickeln und zu dokumentieren. Dabei geht es zugleich darum, PraktikerInnen im Bereich des Unterrichts im zeitgenössischen Tanz besser zu vernetzen, dieser dynamischen Kunstform eine stärkere öffentliche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und Informationen und Wissen über Praktiken des zeitgenössischen Tanzes einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

In diesem zweijährigen Pilotprojekt werden regelmäßig Austauschtreffen einer Pilotgruppe aus zwölf zeitgenössischen TanzdozentInnen stattfinden, die jeweils mit einer der zwölf am Projekt beteiligten Partnerinstitutionen verbunden sind, um den Aufbau einer Online-Datenbank im Bereich des zeitgenössischen Tanzunterrichts zu initiieren. Ziel ist, diese Datenbank im internationalen Kontext zu einer wichtigen Ressource und einem lebendigen Netzwerk für alle in der Vermittlung und im Unterricht des zeitgenössischen Tanzes Tätigen zu entwickeln.


Das Projekt wird ermöglicht durch die Europäische Kommission im Rahmen des Programms Leonardo Partnerschaften (Education and Culture DG - Lifelong Learning Programme).

Ping-Pong – Choreographischer Austausch Grenoble-Hamburg

Im Rahmen des Programms „Duo“ der Robert Bosch Stiftung arbeiten das choreographische Zentrum Le Pacifique / CDC in Grenoble und K3 gemeinsam an einem Projekt, das unter dem Namen „Ping-Pong“ den Austausch zwischen ChoreographInnen aus beiden Städten fördert. Im Herbst 2011 ist zunächst jeweils ein Teammitglied der beiden choreographischen Zentren für zwei Wochen zu Gast am Partnerhaus. Anschließend sind zwei Choreographinnen – Dani Brown (Hamburg) und Sophie Gérard (Grenoble) – für jeweils zwei Wochen gemeinsam in Residenz: im Februar in Grenoble und im April in Hamburg, jeweils verbunden mit einem öffentlichen Showing der Arbeitsergebnisse. Zudem leiten beide Künstlerinnen in jeder Stadt für jeweils eine Woche das Profitraining.

Grenoble
Residenz: 30.01. – 10.02.12 | Showing : 09.02.12, 15:00 Uhr
Profitraining: Dani Brown : 30.01. – 03.02.12 | Sophie Gérard : 10.-06.02.12

Hamburg
Residenz : 16.-27.04.12 | Showing : 27.04.12, 19:30 Uhr
Profitraining: Dani Brown: 16.-19.04.12 | Sophie Gérard : 23.-26.04.12

Partner:
K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg
Le Pacifique | CDC – Grenoble (Frankreich)

Weitere Informationen zu Le Pacifique | CDC unter: www.pacifique-cdc.com
Ping Pong wird gefördert durch die Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms Duo.

TUSCH Theater und Schule

Auf der Suche nach zeitgemäßen Zugängen für Jugendliche zum Theater arbeiten die Hamburger Schulbehörde und die Körber-Stiftung seit 2002 zusammen. Unterstützt von der Kulturbehörde führen sie im Projekt TUSCH (Theater und Schule) Hamburger Theater und Schulen in zweijährigen Partnerschaften zusammen. TUSCH befindet sich seit Herbst 2010 in seiner fünften Runde. Aktueller TUSCH Partner von K3 ist die Erich Kästner Gesamtschule. Gemeinsam mit der Schule konzipiert K3 Projekte, Projektwochen, Aufführungsbesuche und Workshops, um zeitgenössischen Tanz in der Schule zu verankern.

Partnerschule:
Die Erich Kästner Schule wurde mit dem Deutschen Schulpreis 2012 unter den zwanzig besten Schulen ausgezeichnet. Insbesondere das Lernen mit Musik, Tanz und Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil des Schulkonzepts. Die Erich Kästner Gesamtschule versteht sich als Gemeinschaft von SchülerInnen, Eltern, PädagogInnen und nichtpädagogischen MitarbeiterInnen, die gemeinsam die Schule und das gemeinsame Leben und Lernen gestalten.

Weitere Informationen unter: TUSCH

TuSch - Theater und Schule

Auf der Suche nach neuen Zugängen für Jugendliche zum Theater initiierten die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung und die Körber-Stiftung 2002 das Projekt TUSCH (Theater und Schule). Seit Sommer 2012 ist die BürgerStiftung Hamburg als neuer Partner der Schulbehörde Teil der TUSCH Koordination. Die Stiftung Mercator und die Hamburger Kulturbehörde fördern die zweijährigen Partnerschaften zwischen Schulen und Theatern.
Mit der Spielzeit 12/13 ging K3 zum dritten Mal eine TuSch-Partnerschaft mit einer Schule ein. Für zwei Jahre ist die Stadtteilschule Barmbek nun Partner von K3. Gemeinsam mit der Hamburger Choreographin Trinidad Martínez und der Theaterpädagogin Maria Kowalsky konzipieren und realisieren SchülerInnen der 6. Klasse ein choreographisches Projekt und beschäftigen sich dabei schwerpunktmäßig mit chinesischer Kultur im Verhältnis zu ihrem eigenen Lebensalltag.

Weitere Informationen hier

Leonardo da Vinci - Life Long Learning Programme
Communicating Dance

Communicating Dance (CD) unterstützt junge ChoreographInnen und AutorInnen/JournalistInnen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes. Als Berufe mit Leitungsfunktion sind sie wichtige Zukunftsträger innerhalb dieses Sektors. Für eine erfolgreiche Tätigkeit im Tanzbereich sind jedoch spezifische Kompetenzen und Kenntnisse sowie ein Bewusstsein für die Dynamik des europäischen Kreativwirtschaftsmarktes erforderlich. Communicating Dance fokussiert darauf, Bewusstsein für diese vielschichtigen Aspekte - wie z.B. die Fähigkeit zur Leitung eines Teams, die Verantwortung für Finanzierungen von Projekten und deren Vertrieb, das Kommunizieren mit unterschiedlichen Zielgruppen -  zu schaffen und notwendige Kompetenzen zu benennen und zu vermitteln.

Eine wichtige Kompetenz, die im Rahmen des Programms weiter entwickelt und gestärkt werden soll, ist die Fähigkeit mit unterschiedlichen Zielgruppen (Teammitgliedern, Publikum, Veranstaltern, fördernden Institutionen etc.) verständlich kommunizieren zu können. Durch Aktivitäten in den sechs beteiligten Partnerländern schafft Communicating Dance zudem ein Bewusstsein über die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen im heutigen Europa und bietet damit die Möglichkeit, sich auf eine Karriere im europäischen Kontext vorzubereiten.

Durch die Weiterbildung junger ChoreographInnen und AutorInnen/JournalistInnen - gemeinsam sowie in individuell ausgerichteten Kontexten - ist ein Ziel von Communicating Dance die zeitgenössische Tanzszene in Europa zu stärken, indem das Projekt zur besseren Sichtbarkeit sowie zu einer gestärkten Wettbewerbsfähigkeit des zeitgenössischen Tanzes innerhalb der europäischen Kreativwirtschaft beiträgt. Ein Online-Blog wird einen Einblick in das Projekt geben, Praxisbeispiele vorstellen sowie neue Wege der Kommunikation zeitgenössischen Tanzes erproben. Damit soll dieser Blog Ausgangspunkt für einen neuen kritischen Diskurs über zeitgenössischen Tanz in Europa sein. Den Blog lesen...

Communicating Dance wurde von den folgenden Partnern initiiert: K3 - Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg (D), Comune di Bassano del Grappa (Italien), Le Pacifique CDC (Grenoble), Dance Ireland (Dublin), Hrvatski institut za pokret i ples (Zagreb) und Dansateliers (Rotterdam).

Communicating Dance wird gefördert von der Europäischen Kommission unter dem Dach des Lifelong Learning Program (Leonardo Da Vinci Partnerschaften).

Diese Veröffentlichung spiegelt nur die Sicht der Autoren wider. Die Kommission kann für keinerlei Gebrauch der hier enthaltenen Informationen verantwortlich gemacht werden.

TUSCH - Theater und Schule

Auf der Suche nach neuen Zugängen für Jugendliche zum Theater initiierten die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung und die Körber-Stiftung 2002 das Projekt TUSCH (Theater und Schule). Seit Sommer 2012 ist die BürgerStiftung Hamburg als neuer Partner der Schulbehörde Teil der TUSCH Koordination. Die Stiftung Mercator und die Hamburger Kulturbehörde fördern die zweijährigen Partnerschaften zwischen Schulen und Theatern.
Mit der Spielzeit 14/15 geht K3 zum vierten Mal eine TUSCH-Partnerschaft mit einer Schule ein. Nach zwei Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit im Tanzfonds Partner Projekt Choreographie der Nachbarschaft vertiefen die Stadtteilschule Winterhude/Winteruder Reformschule und K3 ihre Kooperation in einer TUSCH-Partnerschaft. Proben- und Vorstellungsbesuche sowie künstlerische Projekte zwischen ChoreographInnen und SchülerInnen werden fortgeführt.

Partnerschule:
Die Stadtteilschule Winterhude - Winterhuder Reformschule verfolgt einen reformpädagogischen Ansatz mit einem innovativen Lehr- und Lernkonzept, das die SchülerInnen als Partner aktiv und demokratisch in Planungsprozesse einbezieht. Dabei liegt der Fokus auf einem reformpädagogisch begründeten "natürlichen Lernen", das die SchülerInnen in vier altersgemischten Jahrgangsgruppen realisieren: Jhg. 0-4 / Jhg. 5-7 / Jhg. 8-10 / Jhg. 11-13. In den jeweiligen Gruppen können die SchülerInnen neben der "kulturellen Basis" (Mathe, Deutsch, Englisch und Gesellschaft) selbstständig eigene thematische Schwerpunkte setzen, wofür ihnen Lern- und Lehrformate wie Projektunterricht, Werkstätten und Ateliers zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen unter: TUSCH

Barm'back & forth

Das Bildungsbündnis K3 | Tanzplan Hamburg, jaf e.V. und Stadtteilschule Winterhude/Winterhuder Reformschule realisiert das gemeinsame Projekt Barm´back & forth: Im Fokus steht dabei die künstlerische Auseinandersetzung mit der Lebenswelt der Jugendlichen. Der Stadtteil Barmbek, in dem sie einen Großteil ihrer Zeit verbringen sowie der kreative Umgang mit Computerspielen und neuen Medien spielen eine zentrale Rolle im Projekt, bei dem 15 Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren mit der Choreographin Meike Klapprodt und dem Medienpädagogen Jan Krienke zusammenarbeiten. Das interaktive Schau-Spiel, LEVEL 1 präsentieren die Jugendlichen ihre Ergebnisse am 13. Juni 2015 am K3.


Die Veranstaltung wird gefördert von ChanceTanz, einem Projekt des Bundesverband Tanz in Schulen e.V. im Rahmen des Programms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des BMBF.

HEUTE: volkstanzen – Ein TANZFONDS ERBE Projekt

available for touring

Das Volkstanz-Fest
    • 4 Choreographinnen (Jenny Beyer - Hamburg, Heike Hennig - Leipzig, Isabelle Schad - Berlin, Doris Uhlich - Wien)
    • 1 DJ (Sebastian Reier - Hamburg)
    • Beteiligte aus Hamburg, Berlin, Leipzig und Wien
    • 1 VolkstanzlehrerIn (lokal)
    • Bühnenraum / Tanzfläche, Bar
    • detaillierter Technical Rider auf Anfrage

Das Volkstanz-Labor lokal

    • mind. 2 ChoreographInnen, die bereits an dem Projekt beteiligt waren
    • 2 – 4 lokale KünstlerInnen
    • tanzinteressierte Menschen (lokal)
    • das Präsentations- und Partizipationsformat wird entsprechend der Bedingungen und des Kontextes vor Ort entwickelt. Das technische Set-Up wird entsprechend erarbeitet.


Kontakt: tanzplan@Kampnagel.de
Künstlerische Projektleitung: Matthias Quabbe

Dokumentation
Das Volkstanz-Fest
Das Volkstanz-Labor lokal
Dokumentationsbroschüre


DAS VOLKSTANZ FEST

Heute: volkstanzen fragt nach zeitgenössischen Äquivalenten zum traditionellen Volkstanz und erforscht modellhaft Tanzvermittlung und Partizipation.

Die herkömmliche Bühnentanz-Praxis besteht darin, dass auf der Bühne getanzt und aus dem Zuschauerraum geschaut wird. Volkstänze sind demgegenüber in erster Linie zum Tanzen da. Ihre Ausübung ist das zentrale Interesse, während das Zusehen nebenbei stattfindet. Stellenwert und Praxis von Volkstänzen haben sich in der jüngeren Vergangenheit jedoch stark verändert. Durch soziale wie kulturelle Veränderungen, aber auch politische Instrumentalisierung im 20 Jahrhundert, sind Volkstänze schon lange nicht mehr Teil der modernen Lebenswelt und scheinen mitunter ideologisch vereinnahmt.

Ziel des Projekts war, die im Volkstanz als körperlich-gemeinschaftliche Praxis liegenden Potenziale theoretisch und praktisch zu erforschen. Die grundlegenden choreographischen Strukturen von Volkstänzen wurden aus der Perspektive zeitgenössischer Tanzpraxis ausgelotet und ihr Potenzial im Kontext künstlerisch-praktischer Tanzvermittlung nachhaltig nutzbar gemacht. Damit fragte das Projekt auch, wie – in Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Volkstanzpraxis – zeitgenössische Äquivalente zum traditionellen Volkstanz aussehen können, die modellhaft Tanzvermittlung und Partizipation erforschen und testen.

Für das Projekt HEUTE: volkstanzen haben sich Jenny Beyer (Hamburg), Heike Hennig (Leipzig), Isabelle Schad (Berlin) und Doris Uhlich (Wien) – auf der Grundlage ihrer eigenen Praxis – intensiv mit Volkstänzen beschäftigt und jeweils mit einer Gruppe tanzinteressierter Menschen Choreographien entwickelt. Anknüpfend an die Tradition von Volkstanzfesten ist ein Abend entstanden, an dem zusehen und mittanzen in einander übergehen und verschwimmen.

Was passiert, wenn sich vier zeitgenössische Choreographinnen mit Kette, Mühle, Achterrüm, Hamburger Rückschritt, Fürizwänger, Mazurka, Quadrille u.v.m. befassen. Was, wenn das Publikum eingeladen ist, nicht nur zuzusehen, sondern vor allem selbst zu tanzen. Eine Tanzfläche, passende Beleuchtung, ein paar Sitzgelegenheiten zum Verschnaufen, eine Bar zum Erfrischen und ein DJ mit einer exquisiten Musikkollektion... Was passiert, wenn der Abend vorbei ist und das Publikum will nicht aufhören zusammen zu tanzen?

In diesem Format, das als „Volkstanzfest“ am K3 und an der Schaubühne Lindenfels in Leipzig stattfand und Archiv/Recherche und Studio/Produktion miteinander verbindet, spiegelt sich die Praxis des Volkstanzes zwischen Teilnehmen und Zeigen nicht nur in der Erarbeitung der Produktion, sondern im gesamten Präsentationsformat wider.



DAS VOLKSTANZ-LABOR LOKAL

Ausgehend von dem Projekt HEUTE: volkstanzen, das als Fest im Oktober 2013 am K3 stattfand, erprobten Jenny Beyer, Antje Pfundtner, Gunnar Brandt-Sigurdsson, die K3 Residenz-ChoreographInnen der Spielzeit 14/15 zusammen mit einer Gruppe Tanzinteressierter aus Hamburg in den K3-Studios Strategien und Funktionen des gemeinsamen Tanzens von Profis und Publikum.

Während der Öffnungszeiten für Publikum konnten Tänze und Sound entdeckt und für sich selbst und zusammen mit anderen ausprobiert werden. Der Arbeitsraum des Volkstanz-Labors wurde zum Ort für Präsentation und gemeinsame Tanz-Praxis.

Das Volkstanz-Labor versteht sich als ein Pilotprojekt zur Entwicklung eines mobilen Formats, das je nach Anlass, Ort und Kontext konzeptionell variabel angelegt werden kann. In Zusammenarbeit mit der künstlerischen Projektleitung Matthias Quabbe sowie zwei Choreographinnen des Projekts können so weitere Volkstanz-Labore vor Ort entstehen, die die Tanzszene und Tanzinteressierte vor Ort sowie Publikum einladen, gemeinsam zeitgenössischen Tanz und Strukturen des Volkstanzes zu entdecken und zu einem gemeinsamen Tanzerlebnis zu machen, das schauen und tanzen verbindet.

Das Volkstanz-Fest
17. – 19.10.2013 K3 | Tanzplan Hamburg
25. und 26.10.2013 Schaubühne Lindenfels Leipzig

Das Volkstanz-Labor lokal
21. – 23.08.2014 K3 | Tanzplan Hamburg im Rahmen des Internationalen Sommerfestivals auf Kampnagel


Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes. In Kooperation mit dem Tanzarchiv Leipzig e.V. und der Schaubühne Lindenfels Leipzig.

SWIPE - Ein Feriencamp

SWIPE – Einmal wischen und jemand anderes sein, einmal wischen und in eine andere Welt springen. In den Herbstferien hat am K3 ein Kreativ-Camp für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren stattgefunden. Die Choreographin Meike Klapprodt und die Medienpädagogin Claudia Meiners entwickelten mit 18 TeilnehmerInnen in Tanz-, Film- und Kostümworkshops eine eigene Choreographie. Die Projektergebnisse wurden zum Abschluss erfolgreich auf der P1 präsentiert.

Das Bildungsbündnis von K3, der Stadtteilschule Alter Teichweg und jaf – Verein für medienpädagogische Praxis ermöglichte Kindern und Jugendlichen eine intensive Projektwoche rund um das Thema virtuelle und reale Identitäten, die in und durch Tanz und körperliche Bewegung gemeinsam erkundet wurden.


SWIPE – Ein Feriencamp wird gefördert von ChanceTanz, einem Projekt des Bundesverband Tanz in Schulen e.V. im Rahmen des Programms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des BMBF.
19. - 24.10.2015
SWIPE - Ein Feriencamp